Journal von Hademarern über Hademare für Hademare als schöne Berichte über die unbeschreibliche Kunst ... oder mit den Worten von William Shakespeare gesagt: "Wie es euch gefällt" (englisch As You Like It)
Journal von Hademarern für Hademarer um Hademare!
Freitag, 3. Mai 2013
Montag, 29. April 2013
2. Keltic Festival im Schlosspark Hohenlimburg
Der Mai ist gekommen, die Lebensgeister kehren zurück! Nach langer Zeit löst nun Väterchen Frosts seinen kalten Griff von uns und wir warten schon hungrig auf Open Air Kulturprogramme! Start der Saison ist obligatorisch der Mai. Biergärten öffnen, die Spaziergänge im Park sind wieder angesagt, die ersten Sonnenanbeter legen sich auf die Wiese ... doch da geht noch mehr! Der Besuch eines besonderen Konzertes, einem keltischen Stelldichein als Besonderheit im Schlossgarten von Hohenlimburg ist eines der besonderen Highlights in diesem Mai und daher meine ganz besondere Empfehlung!
Euer Hademare Herold
The Keltic are back!
Im letzten Jahr schon war das 1. Festival ein riesiger Erfolg. 1500 Musikliebhaber der keltischen (irisch/schottisch) Klänge fanden sich ein. Das nun folgende 2. Festival möchte natürlich an dem Erfolg des ersten Festivals anschließen und bietet wieder einmal musikalische Leckerbissen, wie sie die Sauerländer nur selten vor die Tür geliefert bekommen. Veranstaltungsort ist deshalb aus diesem besonderen Anlass der Schlossgarten von Hohenlimburg! Das Festival wird an zwei folgenden Tagen ein breites Spektrum an keltischer Musik und Lebensart bieten.
Erster Tag
Zweiter Tag
Am Samstag, den 25.05.2013, zum zweiten Tag des Festivals werden uns die keltischen Bands mal zeigen, das sie nicht nur bei den traditionellen Klängen geblieben sind. Der Besucher erfährt, das auch die keltische Musik eine wirklich moderne Entwicklung erfahren hat und darf sich auf Keltenrock freuen! Und wer bei der Musik die Füße nicht still halten kann ... Tanzen ist garantiert erlaubt.Beide Tage im Überblick
Die Bands
- 1. Sauerland Pipes and Drums
- Ten Pints After
- The Krusty Moors
- In Search Of A Rose
- The Linzi Murphy Band
- Irish Maiden
- The Ceili Family
- Paddy Murphy
- http://Celtica - Pipes Rock
Anfahrt
Da Parkmöglichkeiten rings um das Schloss sehr begrenzt vorhanden sind und besonders die Rettungswege offen bleiben, ist die Auffahrt im eigenen Kraftfahrzeug nicht möglich! Dafür bietet sich jedoch die Möglichkeit sein eigenes Kraftfahrzeug in der Stadt Hohenlimburg ab zu stellen und auf einen bereit gestellten Shuttledienst zurück greifen zu können. Man kann den Berg natürlich auch zu Fuß bezwingen.Der Veranstalter
Rick Field, Laird of Glencoe, war 15 Jahre im Dienste seiner Majestät beim britischen Militär. Dort war er unter anderem als Militärfotograf tätig und bekam sogar eine Auszeichnung für seine Arbeit. Der Titel Laird ist übrigens ein "Landadelstitel", den man beim Erwerb eines Stück Lands in Großbritannien bekommt und sinngemäß mit Landlord übersetzt werden kann.
Aus einer Idee mit befreundeten Musikern und der Liebe zur Livemusik und mit viel Unterstützung von Freunden und Familie entstand 2012 das 1. Schloss Hohenlimburg Keltic Festival. Der Erfolg blieb nicht aus, übertraf sogar sämtliche Vorstellung von Rick Field. Aus dieser Überraschung heraus plante er deshalb ein weiteres Festival, welches nun naht.
Ein Festival zu veranstalten ist jedoch nicht so ganz einfach. Besonders hier in Deutschland. Die behördlichen Auflagen sind sehr umfangreich und auf deren Einhaltung wird streng geachtet. So ist die Besucherzahl des Festivals auf lediglich 1.500 Besucher begrenzt worden. Zum einen ist eine solche Begrenzung der Besucherzahl ein besonderes Wagnis für den Veranstalter. Zum anderen gibt es aber dem Besucher die geforderte Sicherheit und genügend Platz für sich selbst, was die besonderen familiäre Atmosphäre des Festivals unterstützt. Die Besucher werden trotz der Großveranstaltung ein eigenes Fleckchen für sich finden können.
Ebenfalls gesichert ist die Versorgung mit leiblichen Genüssen. Das Catering bietet traditionelles Fish & Chips und die passenden Getränke. Ebenso werden Feuerwehr, Sanitätsdienst und natürlich sanitäre Anlagen vorhanden sein.
Ich freue mich schon riesig auf den Besuch und wünsche allen Keltic-Fans eine schöne Zeit auf dem Festival!
Samstag, 9. März 2013
Das Drachenauge
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| Unter Tage schläft ein Drache der nur mit Feuer erweckt werden kann. |
... and it´s burns, the ring of fire down under in to the planet.
Wenn man im Sauerland aufwächst dann erhält man bereits als Kind nicht nur einen festen Bezug zu einer massiven Bergwelt, sondern auch zu den Höhlen, der Unterwelt. Kinderaugen kriechen dabei in jede Felsspalte hinein und werden intensiv gelebt.
Wenn man mich heute fragen würde was die Höhlen denn für eine Ausstrahlung auf mich haben. So müsste ich ein sehr tiefes Gefühl der Verbundenheit zum Schoß der Natur nennen. Denn wenn man in einer Höhle ist umkleidet einem das riesige Bergmassiv vollkommen. Man kommt sich klein vor im Schoß der Mutter Natur. Wen wundert es dann auch, das die Sagen der Zwerge im Sauerland einen Ursprung finden. Man bewegt sich in einer unwirklichen Landschaft untertage, unvergleichbar mit der Oberfläche.
Was man mit einer Höhle alles anstellen kann ist enorm. So ist im Nachbarort in Balve Europas größte Kulturhöhle mit einer fest eingebauten Bühne. Eine ganz besondere Herrausforderung für Tontechniker ist die Resonanz in Höhlen. Aber auch Lichteffekte betonen die Höhle, das Leben unter Tage.
Ich danke meinem Fotofreund Yves van Gils aus Hemer für die spontane Idee, die gegenseitigen kreativen Anregungen und die gemeinsame Ausführung dieser Aufnahme.
Sonntag, 17. Februar 2013
Kaffeeklatsch
Heiße Kirschen auf Vanilleeis im Pfannkuchennest. Nur etwas für Freunde der Familie, selbstgemacht natürlich ;-)
Donnerstag, 14. Februar 2013
CHANGE
Künstlerin: Steffi Albedyhl
Titel: CHANGE
Gedanken zur Kunst
vom Hademare Herold
Kunst ist immer ein Grundstein für Kultur. Kunst ist die schöpferische Kraft, aus der Kultur und Sozialwirtschaft die Wirkung erhält. Doch die freie Kunst ist stark rückläufig. Die Kunst wird zunehmend verdrängt durch moderne Dekorationsgegenstände, welche in Massen weit entfernt im Ausland produziert werden. Der wirtschaftliche als auch soziale Impuls der Kunst wird dadurch immer geringer. Immer weniger Menschen kennen die Muse und schätzen nicht mehr die Möglichkeit, Kunst als Pol des sich selber neu entdecken zu nutzen. Das Ergebnis ist eine Trashkultur, welche sich ausschließlich durch den steigenden Warenumschlag von billigen ausländischen Massenprodukten finanziert. Die Marktführer wenden dabei die besondere Kunst der Täuschung und der Gaukelei an, um eine Preisherrschaft zu betreiben. Der Wert der Gesellschaft liegt in den Händen der Konzernvorständen und dessen Aufsichtsräten.
Die meisten Menschen haben bereits die ihm ureigenste Kunst vergessen. Die Kunst sich selbst etwas Ruhe zu gönnen und sich durch das Betrachten von Kunstwerken mental neu inspirieren zu lassen und neue Lebenskraft zu schöpfen. Der Mainstream hingegen orientiert sich nur noch nach dem minutiös geplanten schnellen Konsum als Ziel. Ein Einkaufsbummel bei Ikea ersetzt den Museumsbesuch oder den Besuch einer Kunstausstellung. Es zählt nur noch der streng geplante Einsatz von Zeit zur Einsparung von Geld in Form monetärer Sachwerte die den oberflächlichsten Reiz des Menschen abdeckt. Doch grade diese Oberflächlichkeit lässt den eigentlichen Menschen sich selbst vergessen. Der Mensch verlernt sich selber neu zu entdecken, sich neu zu orientieren und auch sich selbst zu finden.
Der Abstand zum Alltag ist der Weg zurück zu sich selbst und seiner Phantasie, dem künstlerischen Potential. Das Potential sich selbst zu finden bietet die Kunst in zweierlei Form. Man lässt sich auf das Abenteuer einer phantasievollen Reise ein in dem man einfach nur durch Betrachten, Hören oder Fühlen seine Wahrnehmung sinnvoll nutzt. Oder man erschöpft selbst ein Kunstwerk. In beiden Fällen, dem schöpferischen Akt oder der sinnvollen Wahrnehmung braucht man Zeit für sich selbst.
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| Kraft durch Farbe! |
Leider ist der schnöde Mammon sehr stark geworden und die freie Kunst leidet darunter sehr. Denn zwei Umstände lassen den Weg der Kunst immer schmaler werden. Zum einen braucht der Künstler Publikum, welches die Zeit sinnvoll nutzt. Zum anderen braucht ein Künstler Brötchengeber, Kunstliebhaber die gerne einen Eintrittspreis zahlen oder gar ein Kunstwerk wegen der Besonderheit kaufen. Das Angebot ist da, doch die Nachfrage an Einzigartigkeit in unserer Region nicht vorhanden. Der hauptsächlich lohnabhängige Normalbürger ist mit der Einsparung von Geld so sehr beschäftigt, das er den eigentlichen Wert seines Lebens aus den Augen verliert.
Als Individuum in unserer Gesellschaft ist der durchschnittliche Arbeitnehmer mit der Bewältigung und Bewerkstelligung von äußeren Reizen, gesellschaftlichen Vorgaben, dem Einhalten zahlreicher gesetzlicher Vorschriften und den täglichen Aufgaben seines Berufes so sehr beschäftigt, das er sich selbst nicht mehr als Teil des Ganzen wahr nimmt. Damit einhergehend ist die Kaufkraft nur noch mit einem Interesse zu wecken, welches ausschließlich die Werbeindustrie mit aufwändigstens Mittel in der Lage ist zu lenken. Die Menschen haben durch die bunte Welt der Werbung vergessen das sie mit ihrer Kaufkraft einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Kultur und das eigene Umfeld haben. Das Gefühl zu Leben und besonders auch "Leben lassen zu können" ist von einer tiefen Unsicherheit geprägt.
Als Individuum in unserer Gesellschaft ist der durchschnittliche Arbeitnehmer mit der Bewältigung und Bewerkstelligung von äußeren Reizen, gesellschaftlichen Vorgaben, dem Einhalten zahlreicher gesetzlicher Vorschriften und den täglichen Aufgaben seines Berufes so sehr beschäftigt, das er sich selbst nicht mehr als Teil des Ganzen wahr nimmt. Damit einhergehend ist die Kaufkraft nur noch mit einem Interesse zu wecken, welches ausschließlich die Werbeindustrie mit aufwändigstens Mittel in der Lage ist zu lenken. Die Menschen haben durch die bunte Welt der Werbung vergessen das sie mit ihrer Kaufkraft einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Kultur und das eigene Umfeld haben. Das Gefühl zu Leben und besonders auch "Leben lassen zu können" ist von einer tiefen Unsicherheit geprägt.
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| Kunst als Lebensgefühl |
Der Mensch bildet sich ein, das eine materiell geprägte monetäre Welt die Sicherheit von Wohlstand darstellt. Der Tanz um das goldene Kalb scheint nach wie vor einer der interessantesten Optionen im Leben zu sein. Die Verunmenschlichung stellt sich jedoch auch als eine Gefahr dar, da die Dienstwilligkeit aufgrund der Geschichte und religiöser Einflüsse mentalitätsgebund sehr stark in Deutschland verwurzelt ist, sich aber auf Europa nicht als glorifizierter Fortschritt im selben Verhältnis übertragen lässt. Denn es gibt europäische Völker welche sich nicht Dumm an einen Automaten stellen wollen.
Ich bin der Meinung, das als Folge zunehmender wohlstandssichernder Dienstwilligkeit die Künstler mit ihrer Schaffenskraft nicht mehr wahr genommen werden. Sie gehen einfach in der Welt des Vergessens unter, saufen ab, weil sie dem Tempo Serienfertigung als Wettlauf und dem aggressiven Kampf um die Zeit, dem Wettstechen um Preise, nicht stand halten. Die freie Kunst ist dem Kapital gnadenlos ausgeliefert. Unikate und Handarbeit verlieren ihren eigentlichen Wert. Lediglich Markenzeichen können als Schildsymbol in einer immer unmenschlicheren automatisierten Welt gewinnen. Das Umdenken sollte bereits bei den Pflaschenpfandautomaten beginnen.
Gruß vom
Hademare Herold
Gruß vom
Hademare Herold
Samstag, 19. Mai 2012
Aus der Musikszene
Eine sehr bewegende Feierlichkeit im Kreise der Musikszene war die Hochzeit des Schlagzeugers und Bandleaders von Irish Maiden Herrn Georg Hose mit seiner Christina.
Im Großen Rahmen wurde die Hochzeit auf Wunsch der Braut in einer griechischen Messe geschlossen. Allerdings konnte niemand den Worten des Pfarrers wirklich folgen. Denn dem Altgriechisch, in dem die Trauung vollzogen wurde, konnte nur ein äußerst sprachlich taltentierter Diplom Dolmetscher gebrochen verstehen. Auf eine Übersetzung ließ er uns bis heute warten.
Allerdings benötigt eine Trauung keiner Übersetzung, wenn man der Stimme des Herzens folgt.
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