Journal von Hademarern für Hademarer um Hademare!

Posts mit dem Label Hademare Herold werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hademare Herold werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Juni 2016

Friedensfest 2016 in Iserlohn

"Summertime In Peace" ©2016

Friedensfest Iserlohn im Jahre 2016


"Summertime In Peace"

   So manch ein Sommer kann die Lebensfreude nur mit dem gemeinsamen feiern und fröhlich sein ausdrücken. Der ausgelassene Charaktertanz vom Pogen bis zum Freestyle vor der Bühne gehört genau so dazu, wie die Bierbankpotatoes, Hula Hoop Dancer und Jongleure im Hintergrund. Viele Menschen trafen sich hierzu auch am vergangenen Wochenende, um drei Tage lang wieder völlig ausgelassen eine der friedlichsten Veranstaltungen der gesamten Region zu besuchen, wenn nicht sogar die friedlichste Veranstaltung von allen. Und das alles, mit Höhen und Tiefen und der immer gleichen Freude am Frieden seit sage und schreiben 26 Jahren!

   Respekt, vor solch einer Lebensleistung. Denn, dass Friedensfest hat seinen ursprünglichen Wert für die Stadt Iserlohn immer wieder durchsetzen müssen. Behördengänge, Absprachen, Rücksprachen, Sitzungen, Gäste bewirten für die zahlreichen Nebenveranstaltungen, Improvisationstalent fördern, Menschen zusammenführen, Kollegialität erhalten und weiter ausbauen, Freundschaften schließen, erhalten und auch vertiefen. Oder einfach mal für den anderen einen Nagel in die Wand schlagen oder einen Schrank tragen. Das ist soziales Miteinander! Konflikte werden gemeinschaftlich Hand in Hand gelöst und nicht geschaffen oder erhalten.

   Ein riesiges Netzwerk an sozialem Zusammenhalt weit in den privaten Bereich hinein, von denen man wirklich behaupten darf Stolz auf eine solche Freundschaft zu sein. Den meisten Besuchern ist dieser Hintergrund immer wieder ein Rätsel. Wie schaffen die das Festival bloß? Wo die Musiker nicht einmal eine Gage in Euro erhalten, sondern einfach nur zum gemeinschaftlichen Spaß in einer friedlichen Atmosphäre spielen. Wo auch mal ein Gästebett im eigenen Haus bereit gestellt wird und das Frühstück noch ans Bett gebracht wird. Ganz einfach! Mit purer Freude am Leben und besonders am friedlichen Zusammenleben, über die Veranstaltung hinaus als tagtägliche Lebensüberzeugung, weit über die Grenzen von Iserlohn hinaus. Doch so einfach ist das Leben damit nun auch nicht. Denn, es gibt DIE NACHBARN!

Zapfenstreich war angesagt!

Störung mangels Absprache

   Nur doof, wenn der friedlichste nicht in Ruhe leben kann, wenn es der Nachbar nun einmal nicht will. Zu dumm, wenn wegen der Baustelle zwischen Stadt- und Bauernkirche der seit fünfundzwanzig Jahren übliche Standort nicht genutzt werden konnte und die Friedensaktivist*innen ihrem Nachbarn, dem Schützenvolk, zu nahe auf dem Pelz gerückt sind. Direkt vor ihren Füßen auf der Wiese unterhalb der Alexanderhöhe. Haben sich die beiden Veranstalter vom IBSV und vom Friedensplenum leider nicht vorab besonders auf den Ablauf beider Veranstaltungen parallel zueinander verständigen können. Und dumm nur, wenn man Frieden feiert, es dann auch mal lauter von statten geht. Es wird gerockt, es wird geschrieen, es knallen die Bässe, es jaulen die Gitarren. Wie kann man so einen Krach denn überhaupt aushalten und das auch noch als Frieden verkaufen? So dachten sich bestimmt die Nachbarn auf der Höhe. Aber beim Friedensfest geht es nicht um Helene Fischer oder irgend welche kommerziellen Hintergründe.

... das geht nun wirklich nicht!

   Frieden braucht keinen Eintritt kosten, wenn alle solidarisch sich ihr Bierchen vom Bierstand kaufen, wenn die Bratwurst oder irgend ein Tofu-Gedöhns vom Stand gekauft wird, wenn man wegen dem Spaß auch mal einen Euro oder zwei oder zehn in den Hut wirft (oder einfach nur mal den Flaschenpfand spendet). Geben macht Spaß, wenn der Spaß stimmt. Und am Ende wird der Überschuss auch für einen humanitären Zweck gespendet. Ob der Schützenverein auf Grund seiner desolaten Haushaltsführung den Frieden als Konkurrenz ansieht bleibt einmal mehr dahin gestellt. Jedenfalls geht der Streit immer vom Nachbarn in bevormundend uniformierter Weise aus. Lieber stellt der IBSV die "Gegenveranstaltung Anti-Schützenfest" in Frage und greift damit auch den Frieden an. Es war den Schützen zu laut! Übertünchte dieser laute Krach die zeremonielle Totenwache. Die Friedenskultur-Guerillas haben es doch tatsächlich geschafft die Schweigeminute für die Toten musikalisch mit anarchistischen Tönen zu begleitet. DAS GEHT NUN WIRKLICH NICHT: DAS ORDNUNGSAMT MUSS DEN STECKER ZIEHEN!

Der Frieden fest verankert in unserem Rechtsstaat

   Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass der Frieden in unserem Land ein Teil unseres Rechtsstaats ist, wenn man sich für dieses gewichtige Thema solidarisch einsetzt und den Amtsschimmel mit ordentlich gestellten Anträgen bemüht. Das haben die Schützenbrüder doch tatsächlich gemerkt. Mal eben das Ordnungsamt anrufen, um den Stecker ziehen zu lassen? Ging nicht! Alle Anträge zur Erlaubnis waren von der Stadtverwaltung dem Friedensplenum erteilt worden. Die "Lizenz zum Krach" machen lag vor. Stecker ziehen ist nicht mal eben so. Denn auch der fast schon minutiöse Ablauf des Festivals im Line-Up garantiert den geordneten Ablauf, den dieser Frieden ebenso braucht wie das Schützenfest selber. Nur halt eben mit anderer Musik und mit ohne Uniform, auf einer freien Wiese. Es geht auch anders und ist auch immer eine Geschmacksfrage. Eines ist in diesem Streit zwischen IBSV und Friedensplenum aber bestimmt sicher: Dieser seit über einem viertel Jahrhundert währende Streit wird niemals enden.

Wieder und wieder im Einsatz für den Frieden

   Das Friedensplenum pflegt die Internetpräsenz permanent. So sind die aktuellen Nachrichten rund um die aktive Teilnahme immer über das Netz für jeden zu finden.




Nachträglich angehangene Infos:







Friedensfest 2016 in Iserlohn

"Summertime In Peace" ©2016

Friedensfest Iserlohn im Jahre 2016


"Summertime In Peace"

   So manch ein Sommer kann die Lebensfreude nur mit dem gemeinsamen feiern und fröhlich sein ausdrücken. Der ausgelassene Charaktertanz vom Pogen bis zum Freestyle vor der Bühne gehört genau so dazu, wie die Bierbankpotatoes, Hula Hoop Dancer und Jongleure im Hintergrund. Viele Menschen trafen sich hierzu auch am vergangenen Wochenende, um drei Tage lang wieder völlig ausgelassen eine der friedlichsten Veranstaltungen der gesamten Region zu besuchen, wenn nicht sogar die friedlichste Veranstaltung von allen. Und das alles, mit Höhen und Tiefen und der immer gleichen Freude am Frieden seit sage und schreiben 26 Jahren!

   Respekt, vor solch einer Lebensleistung. Denn, dass Friedensfest hat seinen ursprünglichen Wert für die Stadt Iserlohn immer wieder durchsetzen müssen. Behördengänge, Absprachen, Rücksprachen, Sitzungen, Gäste bewirten für die zahlreichen Nebenveranstaltungen, Improvisationstalent fördern, Menschen zusammenführen, Kollegialität erhalten und weiter ausbauen, Freundschaften schließen, erhalten und auch vertiefen. Oder einfach mal für den anderen einen Nagel in die Wand schlagen oder einen Schrank tragen. Das ist soziales Miteinander! Konflikte werden gemeinschaftlich Hand in Hand gelöst und nicht geschaffen oder erhalten.

   Ein riesiges Netzwerk an sozialem Zusammenhalt weit in den privaten Bereich hinein, von denen man wirklich behaupten darf Stolz auf eine solche Freundschaft zu sein. Den meisten Besuchern ist dieser Hintergrund immer wieder ein Rätsel. Wie schaffen die das Festival bloß? Wo die Musiker nicht einmal eine Gage in Euro erhalten, sondern einfach nur zum gemeinschaftlichen Spaß in einer friedlichen Atmosphäre spielen. Wo auch mal ein Gästebett im eigenen Haus bereit gestellt wird und das Frühstück noch ans Bett gebracht wird. Ganz einfach! Mit purer Freude am Leben und besonders am friedlichen Zusammenleben, über die Veranstaltung hinaus als tagtägliche Lebensüberzeugung, weit über die Grenzen von Iserlohn hinaus. Doch so einfach ist das Leben damit nun auch nicht. Denn, es gibt DIE NACHBARN!

Zapfenstreich war angesagt!

Störung mangels Absprache

   Nur doof, wenn der friedlichste nicht in Ruhe leben kann, wenn es der Nachbar nun einmal nicht will. Zu dumm, wenn wegen der Baustelle zwischen Stadt- und Bauernkirche der seit fünfundzwanzig Jahren übliche Standort nicht genutzt werden konnte und die Friedensaktivist*innen ihrem Nachbarn, dem Schützenvolk, zu nahe auf dem Pelz gerückt sind. Direkt vor ihren Füßen auf der Wiese unterhalb der Alexanderhöhe. Haben sich die beiden Veranstalter vom IBSV und vom Friedensplenum leider nicht vorab besonders auf den Ablauf beider Veranstaltungen parallel zueinander verständigen können. Und dumm nur, wenn man Frieden feiert, es dann auch mal lauter von statten geht. Es wird gerockt, es wird geschrieen, es knallen die Bässe, es jaulen die Gitarren. Wie kann man so einen Krach denn überhaupt aushalten und das auch noch als Frieden verkaufen? So dachten sich bestimmt die Nachbarn auf der Höhe. Aber beim Friedensfest geht es nicht um Helene Fischer oder irgend welche kommerziellen Hintergründe.

... das geht nun wirklich nicht!

   Frieden braucht keinen Eintritt kosten, wenn alle solidarisch sich ihr Bierchen vom Bierstand kaufen, wenn die Bratwurst oder irgend ein Tofu-Gedöhns vom Stand gekauft wird, wenn man wegen dem Spaß auch mal einen Euro oder zwei oder zehn in den Hut wirft (oder einfach nur mal den Flaschenpfand spendet). Geben macht Spaß, wenn der Spaß stimmt. Und am Ende wird der Überschuss auch für einen humanitären Zweck gespendet. Ob der Schützenverein auf Grund seiner desolaten Haushaltsführung den Frieden als Konkurrenz ansieht bleibt einmal mehr dahin gestellt. Jedenfalls geht der Streit immer vom Nachbarn in bevormundend uniformierter Weise aus. Lieber stellt der IBSV die "Gegenveranstaltung Anti-Schützenfest" in Frage und greift damit auch den Frieden an. Es war den Schützen zu laut! Übertünchte dieser laute Krach die zeremonielle Totenwache. Die Friedenskultur-Guerillas haben es doch tatsächlich geschafft die Schweigeminute für die Toten musikalisch mit anarchistischen Tönen zu begleitet. DAS GEHT NUN WIRKLICH NICHT: DAS ORDNUNGSAMT MUSS DEN STECKER ZIEHEN!

Der Frieden fest verankert in unserem Rechtsstaat

   Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass der Frieden in unserem Land ein Teil unseres Rechtsstaats ist, wenn man sich für dieses gewichtige Thema solidarisch einsetzt und den Amtsschimmel mit ordentlich gestellten Anträgen bemüht. Das haben die Schützenbrüder doch tatsächlich gemerkt. Mal eben das Ordnungsamt anrufen, um den Stecker ziehen zu lassen? Ging nicht! Alle Anträge zur Erlaubnis waren von der Stadtverwaltung dem Friedensplenum erteilt worden. Die "Lizenz zum Krach" machen lag vor. Stecker ziehen ist nicht mal eben so. Denn auch der fast schon minutiöse Ablauf des Festivals im Line-Up garantiert den geordneten Ablauf, den dieser Frieden ebenso braucht wie das Schützenfest selber. Nur halt eben mit anderer Musik und mit ohne Uniform, auf einer freien Wiese. Es geht auch anders und ist auch immer eine Geschmacksfrage. Eines ist in diesem Streit zwischen IBSV und Friedensplenum aber bestimmt sicher: Dieser seit über einem viertel Jahrhundert währende Streit wird niemals enden.

Wieder und wieder im Einsatz für den Frieden

   Das Friedensplenum pflegt die Internetpräsenz permanent. So sind die aktuellen Nachrichten rund um die aktive Teilnahme immer über das Netz für jeden zu finden.




Nachträglich angehangene Infos:







Friedensfest 2016 in Iserlohn

"Summertime In Peace" ©2016

Friedensfest Iserlohn im Jahre 2016


"Summertime In Peace"

   So manch ein Sommer kann die Lebensfreude nur mit dem gemeinsamen feiern und fröhlich sein ausdrücken. Der ausgelassene Charaktertanz vom Pogen bis zum Freestyle vor der Bühne gehört genau so dazu, wie die Bierbankpotatoes, Hula Hoop Dancer und Jongleure im Hintergrund. Viele Menschen trafen sich hierzu auch am vergangenen Wochenende, um drei Tage lang wieder völlig ausgelassen eine der friedlichsten Veranstaltungen der gesamten Region zu besuchen, wenn nicht sogar die friedlichste Veranstaltung von allen. Und das alles, mit Höhen und Tiefen und der immer gleichen Freude am Frieden seit sage und schreiben 26 Jahren!

   Respekt, vor solch einer Lebensleistung. Denn, dass Friedensfest hat seinen ursprünglichen Wert für die Stadt Iserlohn immer wieder durchsetzen müssen. Behördengänge, Absprachen, Rücksprachen, Sitzungen, Gäste bewirten für die zahlreichen Nebenveranstaltungen, Improvisationstalent fördern, Menschen zusammenführen, Kollegialität erhalten und weiter ausbauen, Freundschaften schließen, erhalten und auch vertiefen. Oder einfach mal für den anderen einen Nagel in die Wand schlagen oder einen Schrank tragen. Das ist soziales Miteinander! Konflikte werden gemeinschaftlich Hand in Hand gelöst und nicht geschaffen oder erhalten.

   Ein riesiges Netzwerk an sozialem Zusammenhalt weit in den privaten Bereich hinein, von denen man wirklich behaupten darf Stolz auf eine solche Freundschaft zu sein. Den meisten Besuchern ist dieser Hintergrund immer wieder ein Rätsel. Wie schaffen die das Festival bloß? Wo die Musiker nicht einmal eine Gage in Euro erhalten, sondern einfach nur zum gemeinschaftlichen Spaß in einer friedlichen Atmosphäre spielen. Wo auch mal ein Gästebett im eigenen Haus bereit gestellt wird und das Frühstück noch ans Bett gebracht wird. Ganz einfach! Mit purer Freude am Leben und besonders am friedlichen Zusammenleben, über die Veranstaltung hinaus als tagtägliche Lebensüberzeugung, weit über die Grenzen von Iserlohn hinaus. Doch so einfach ist das Leben damit nun auch nicht. Denn, es gibt DIE NACHBARN!

Zapfenstreich war angesagt!

Störung mangels Absprache

   Nur doof, wenn der friedlichste nicht in Ruhe leben kann, wenn es der Nachbar nun einmal nicht will. Zu dumm, wenn wegen der Baustelle zwischen Stadt- und Bauernkirche der seit fünfundzwanzig Jahren übliche Standort nicht genutzt werden konnte und die Friedensaktivist*innen ihrem Nachbarn, dem Schützenvolk, zu nahe auf dem Pelz gerückt sind. Direkt vor ihren Füßen auf der Wiese unterhalb der Alexanderhöhe. Haben sich die beiden Veranstalter vom IBSV und vom Friedensplenum leider nicht vorab besonders auf den Ablauf beider Veranstaltungen parallel zueinander verständigen können. Und dumm nur, wenn man Frieden feiert, es dann auch mal lauter von statten geht. Es wird gerockt, es wird geschrieen, es knallen die Bässe, es jaulen die Gitarren. Wie kann man so einen Krach denn überhaupt aushalten und das auch noch als Frieden verkaufen? So dachten sich bestimmt die Nachbarn auf der Höhe. Aber beim Friedensfest geht es nicht um Helene Fischer oder irgend welche kommerziellen Hintergründe.

... das geht nun wirklich nicht!

   Frieden braucht keinen Eintritt kosten, wenn alle solidarisch sich ihr Bierchen vom Bierstand kaufen, wenn die Bratwurst oder irgend ein Tofu-Gedöhns vom Stand gekauft wird, wenn man wegen dem Spaß auch mal einen Euro oder zwei oder zehn in den Hut wirft (oder einfach nur mal den Flaschenpfand spendet). Geben macht Spaß, wenn der Spaß stimmt. Und am Ende wird der Überschuss auch für einen humanitären Zweck gespendet. Ob der Schützenverein auf Grund seiner desolaten Haushaltsführung den Frieden als Konkurrenz ansieht bleibt einmal mehr dahin gestellt. Jedenfalls geht der Streit immer vom Nachbarn in bevormundend uniformierter Weise aus. Lieber stellt der IBSV die "Gegenveranstaltung Anti-Schützenfest" in Frage und greift damit auch den Frieden an. Es war den Schützen zu laut! Übertünchte dieser laute Krach die zeremonielle Totenwache. Die Friedenskultur-Guerillas haben es doch tatsächlich geschafft die Schweigeminute für die Toten musikalisch mit anarchistischen Tönen zu begleitet. DAS GEHT NUN WIRKLICH NICHT: DAS ORDNUNGSAMT MUSS DEN STECKER ZIEHEN!

Der Frieden fest verankert in unserem Rechtsstaat

   Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass der Frieden in unserem Land ein Teil unseres Rechtsstaats ist, wenn man sich für dieses gewichtige Thema solidarisch einsetzt und den Amtsschimmel mit ordentlich gestellten Anträgen bemüht. Das haben die Schützenbrüder doch tatsächlich gemerkt. Mal eben das Ordnungsamt anrufen, um den Stecker ziehen zu lassen? Ging nicht! Alle Anträge zur Erlaubnis waren von der Stadtverwaltung dem Friedensplenum erteilt worden. Die "Lizenz zum Krach" machen lag vor. Stecker ziehen ist nicht mal eben so. Denn auch der fast schon minutiöse Ablauf des Festivals im Line-Up garantiert den geordneten Ablauf, den dieser Frieden ebenso braucht wie das Schützenfest selber. Nur halt eben mit anderer Musik und mit ohne Uniform, auf einer freien Wiese. Es geht auch anders und ist auch immer eine Geschmacksfrage. Eines ist in diesem Streit zwischen IBSV und Friedensplenum aber bestimmt sicher: Dieser seit über einem viertel Jahrhundert währende Streit wird niemals enden.

Wieder und wieder im Einsatz für den Frieden

   Das Friedensplenum pflegt die Internetpräsenz permanent. So sind die aktuellen Nachrichten rund um die aktive Teilnahme immer über das Netz für jeden zu finden.




Nachträglich angehangene Infos:







Friedensfest 2016 in Iserlohn

"Summertime In Peace" ©2016

Friedensfest Iserlohn im Jahre 2016


"Summertime In Peace"

   So manch ein Sommer kann die Lebensfreude nur mit dem gemeinsamen feiern und fröhlich sein ausdrücken. Der ausgelassene Charaktertanz vom Pogen bis zum Freestyle vor der Bühne gehört genau so dazu, wie die Bierbankpotatoes, Hula Hoop Dancer und Jongleure im Hintergrund. Viele Menschen trafen sich hierzu auch am vergangenen Wochenende, um drei Tage lang wieder völlig ausgelassen eine der friedlichsten Veranstaltungen der gesamten Region zu besuchen, wenn nicht sogar die friedlichste Veranstaltung von allen. Und das alles, mit Höhen und Tiefen und der immer gleichen Freude am Frieden seit sage und schreiben 26 Jahren!

   Respekt, vor solch einer Lebensleistung. Denn, dass Friedensfest hat seinen ursprünglichen Wert für die Stadt Iserlohn immer wieder durchsetzen müssen. Behördengänge, Absprachen, Rücksprachen, Sitzungen, Gäste bewirten für die zahlreichen Nebenveranstaltungen, Improvisationstalent fördern, Menschen zusammenführen, Kollegialität erhalten und weiter ausbauen, Freundschaften schließen, erhalten und auch vertiefen. Oder einfach mal für den anderen einen Nagel in die Wand schlagen oder einen Schrank tragen. Das ist soziales Miteinander! Konflikte werden gemeinschaftlich Hand in Hand gelöst und nicht geschaffen oder erhalten.

   Ein riesiges Netzwerk an sozialem Zusammenhalt weit in den privaten Bereich hinein, von denen man wirklich behaupten darf Stolz auf eine solche Freundschaft zu sein. Den meisten Besuchern ist dieser Hintergrund immer wieder ein Rätsel. Wie schaffen die das Festival bloß? Wo die Musiker nicht einmal eine Gage in Euro erhalten, sondern einfach nur zum gemeinschaftlichen Spaß in einer friedlichen Atmosphäre spielen. Wo auch mal ein Gästebett im eigenen Haus bereit gestellt wird und das Frühstück noch ans Bett gebracht wird. Ganz einfach! Mit purer Freude am Leben und besonders am friedlichen Zusammenleben, über die Veranstaltung hinaus als tagtägliche Lebensüberzeugung, weit über die Grenzen von Iserlohn hinaus. Doch so einfach ist das Leben damit nun auch nicht. Denn, es gibt DIE NACHBARN!

Zapfenstreich war angesagt!

Störung mangels Absprache

   Nur doof, wenn der friedlichste nicht in Ruhe leben kann, wenn es der Nachbar nun einmal nicht will. Zu dumm, wenn wegen der Baustelle zwischen Stadt- und Bauernkirche der seit fünfundzwanzig Jahren übliche Standort nicht genutzt werden konnte und die Friedensaktivist*innen ihrem Nachbarn, dem Schützenvolk, zu nahe auf dem Pelz gerückt sind. Direkt vor ihren Füßen auf der Wiese unterhalb der Alexanderhöhe. Haben sich die beiden Veranstalter vom IBSV und vom Friedensplenum leider nicht vorab besonders auf den Ablauf beider Veranstaltungen parallel zueinander verständigen können. Und dumm nur, wenn man Frieden feiert, es dann auch mal lauter von statten geht. Es wird gerockt, es wird geschrieen, es knallen die Bässe, es jaulen die Gitarren. Wie kann man so einen Krach denn überhaupt aushalten und das auch noch als Frieden verkaufen? So dachten sich bestimmt die Nachbarn auf der Höhe. Aber beim Friedensfest geht es nicht um Helene Fischer oder irgend welche kommerziellen Hintergründe.

... das geht nun wirklich nicht!

   Frieden braucht keinen Eintritt kosten, wenn alle solidarisch sich ihr Bierchen vom Bierstand kaufen, wenn die Bratwurst oder irgend ein Tofu-Gedöhns vom Stand gekauft wird, wenn man wegen dem Spaß auch mal einen Euro oder zwei oder zehn in den Hut wirft (oder einfach nur mal den Flaschenpfand spendet). Geben macht Spaß, wenn der Spaß stimmt. Und am Ende wird der Überschuss auch für einen humanitären Zweck gespendet. Ob der Schützenverein auf Grund seiner desolaten Haushaltsführung den Frieden als Konkurrenz ansieht bleibt einmal mehr dahin gestellt. Jedenfalls geht der Streit immer vom Nachbarn in bevormundend uniformierter Weise aus. Lieber stellt der IBSV die "Gegenveranstaltung Anti-Schützenfest" in Frage und greift damit auch den Frieden an. Es war den Schützen zu laut! Übertünchte dieser laute Krach die zeremonielle Totenwache. Die Friedenskultur-Guerillas haben es doch tatsächlich geschafft die Schweigeminute für die Toten musikalisch mit anarchistischen Tönen zu begleitet. DAS GEHT NUN WIRKLICH NICHT: DAS ORDNUNGSAMT MUSS DEN STECKER ZIEHEN!

Der Frieden fest verankert in unserem Rechtsstaat

   Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass der Frieden in unserem Land ein Teil unseres Rechtsstaats ist, wenn man sich für dieses gewichtige Thema solidarisch einsetzt und den Amtsschimmel mit ordentlich gestellten Anträgen bemüht. Das haben die Schützenbrüder doch tatsächlich gemerkt. Mal eben das Ordnungsamt anrufen, um den Stecker ziehen zu lassen? Ging nicht! Alle Anträge zur Erlaubnis waren von der Stadtverwaltung dem Friedensplenum erteilt worden. Die "Lizenz zum Krach" machen lag vor. Stecker ziehen ist nicht mal eben so. Denn auch der fast schon minutiöse Ablauf des Festivals im Line-Up garantiert den geordneten Ablauf, den dieser Frieden ebenso braucht wie das Schützenfest selber. Nur halt eben mit anderer Musik und mit ohne Uniform, auf einer freien Wiese. Es geht auch anders und ist auch immer eine Geschmacksfrage. Eines ist in diesem Streit zwischen IBSV und Friedensplenum aber bestimmt sicher: Dieser seit über einem viertel Jahrhundert währende Streit wird niemals enden.

Wieder und wieder im Einsatz für den Frieden

   Das Friedensplenum pflegt die Internetpräsenz permanent. So sind die aktuellen Nachrichten rund um die aktive Teilnahme immer über das Netz für jeden zu finden.




Nachträglich angehangene Infos:







Freitag, 24. Juni 2016

So in den Tag gedacht ...

Ich bin immer wieder am überlegen. Da schlendert man so durch das Leben und trifft die besten Künstler. Aber Leben können sie von ihrer Kunst nicht. Warum ist das so? Eine Frage, die ich mir immer wieder einmal mehr stelle.
Natürlich, man muss von seiner Kunst leben können. Sonst ist man kein Künstler. Nicht wirklich. Denn, wer nebenbei arbeiten geht kann sich nur sehr schwer als Künstler frei durch das Leben bewegen. Irgend eine Verpflichtung gibt es ja nun einmal zu erfüllen. Miete, Strom, Wasser müssen fließen. Kunst, das Leben der Entbehrung halt.
Allerdings steht da auch ein Zahlenwerk entgegen, welches mich immer wieder in wirtschaftliches Erstaunen versetzt. Es sind die Zahlen der Künstlerversicherung. Eine gute Einrichtung in unserem Staat, wenn auch sehr, sehr stiefmütterlich behandelt. Weil der Mainstream es nicht versteht. Lieber maschinendurchgespült und nanogetaktet als Wirtschaftszombies wandelnd und auf dem Bahnsteig des Kapitalismus und die Solidarität achtlos über Bord werfend. Etwas neues verwandeln sie in Abscheulichkeit. Und genau diese Abscheulichkeit ist zu ihrem Lebensinhalt geworden.
Eigentlich braucht unsere Gesellschaft mehr lebendigen Einfluss und gesellschaftliche Aufgeschlossenheit, für ein buntes Treiben lassen. Dann könnten auch viele Künstler ihren Beitrag in die Künstlerkasse zahlen und so ihre Altersvorsorge und eventuell auch die Alterspflege finanzieren. Aber diese Zombies sind einfach nur so etwas von abgestumpft, dass es einem nur frösteln kann.
So sind meine Überlegungen, welche sich durch das Gedankengut des Zentrums für politische Schönheit bohren. Grade mit ihrem neuesten Projekt. Es ist erschreckend und schockierend zugleich, wenn sich Menschen dazu bereit erklären, sich von Tigern freiwillig fressen lassen. Absurd. Total. Unverständlich. Verwirrend. Menschen der Moderne opfern ihre Knochen im Kolosseum, um auf unsere moralverlogene Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Ein Meilenstein in dem Umdenken unserer Gesellschaft. Die brutalste Darstellung unserer Zeit. Für so etwas gibt es halt nur die Kunst. Doch wie hart ist der Wettbewerb innerhalb der Kunst geworden, sich gleich in einer Arena auffressen zu lassen? Eigentlich stelle ich mir die Kunst doch etwas romantischer vor. Mit Blut und Tod die Kunst zu belasten ist ein Tabu-Bruch! Aber auch wiederum das Paradoxe an der Kunst, will sie doch die Tabus brechen um aus dem Chaos etwas neues zu schöpfen.
"Die Kunst will das, was niemals war. Doch alles was sie ist war einmal.", ist mein Lieblingszitat für die Kunst. Einst von dem Kunsthistoriker Adorno geprägt. Und es liegt sehr viel Aussage in diesem Zitat. Zum einen ist es in der heutigen Zeit undenkbar Menschen in ein Kolosseum zu schicken. Andererseits gab es das Kolosseum bereits vor tausenden Jahren. Der Mensch hat sein verwerfliches Verhalten bis heute nicht verändert.

Heute lasse ich mich aber nicht von Löwen fressen. Heute gehe ich chillen auf dem Friedensfest in Iserlohn ... einfach mal die Seele baumeln lassen ;)

Vive l´art
euer Chris

Dienstag, 14. Juni 2016

Pispers for President!

Er ist einer der Besten!

   Mit seinem Programm ist er der aller Beste in Sachen Kabarett. Bereits mit seinem Bühnenprogramm "Bis Neulich" zeichnete er sich, durch seine Kunst gesellschaftskritisches in komisch unterhaltender Weise sozusagen dem Publikum Revue passieren zu lassen, aus. Ein durchaus kräftiges Ablachen ist dabei garantiert durch die bissige Einsamkeit des schwarzen Humors, welcher gerne durch lautem Applaus angenommen wird. Mit seinem Programm treibt er die Haarspitzen des Nackens in die Höhe mit seinem gelungenen Aberwitz, um dem Zuschauer das Wundern zu füllen statt zu leeren. Dabei darf er sich als profund Scharfsinnig bezeichnen.

"Eeeeewiges Wachstum! Ist schwierig, fragen Sie Reiner Calmund.", so fängt er an mit seinem Beitrag, den ich hier mal zum selbststreamen einbinde. Viel Spaß bei der Aufklärung, was denn nun Kapitalismus ist. Dabei ist es gar nicht mal so schwer zu verstehen, wenn er einen Löwen als Beispiel für die Wirtschaftlichkeit heranzieht.





Leider ist der Volker zur Zeit in einer Pause. Wie lange sie dauern wird, kann er nicht sagen, daher ist die Pause zeitlich unbegrenzt. Hoffentlich braucht er nicht zu lange. Der Herold liebt seine Beiträge und ist jedesmal inspiriert von ihm.




Viel Spaß in deiner Unbegrenztheit

der Herold

Mittwoch, 13. Mai 2015

Kochen ist auch nur ein Handwerk!

... sei DANK! Denn, auch für den kleinen Geldbeutel gibt es schön lecker zu futtern. Aldi weckt den Italiener in dir. Und das die Italiener eine super Küche haben, wissen schon viele. Besonders bei warmen Wetter liegt das Italienische wesentlich besser im Darm, bietet alle Näherungswerte bei einem Fläschchen Vino und garantiert einen erfolgreichen Tag!

Sonntag, 8. März 2015

Lok rockt schon mal in den Frühling!

   Wie der Herold bereits über die Eröffnung des Lokvogels berichtetete, knüpft das altbewährte Geschäftskonzept Rock in Hemer weiterhin am Erfolg an.

   Eine Menschenmasse war wieder einmal zu zählen und alle hatten Spaß am Abend frisch gemachter Musik vergangenen Samstag, den 07. März 2015.

   Alles in allem ist Hemer mit dem Lokvogel in Neubesetzung nach wie vor auf dem Weg die erste Adresse auch für die Punk&Rock-Szene im nördlichen Sauerland zu werden und bietet seine feuchten, wie auch fröhlichen Abende unter Freunden in voller Fahrt an.

   Angekündigt wurden für den Abend zwei Bands. "Sinnlos laut" gaben ihr Debüt. Die Musiker sind bekannt, spielen aber in dieser Besetzung unter neuem Bandnamen. Erfreulich Benny mal wieder an Gitarre und Mikro zu sehen und zu hören.

Der Herold empfiehlt dazu ein frisch gezapftes Bier.

Die Band "SINNLOS LAUT" mit ihrem gelungenem Debüt



















   Die Combo heizte ordentlich ein und übergab dann die Bühne an O´PhRENIC, welche dem Publikum weiterhin einen stimmungsvollen Abend garantierte.






So schauen glückliche Gäste aus!


Freunde der Musik
   Alles in allem ein super Abend. Wer übrigens eine Brille findet, darf sie gerne im Lok abgeben!

   Die nächste lohnende Weiterfahrt für Freunde frisch gemachter Musik ist übrigens auch noch diesen Monat mit der bekannte Band IRISH MAIDEN. Genaueres erfahrt ihr in der Kneipe eures Vertrauens.







"Helene Fischer? Die gibt´s hier nicht!"

Kennen Helene Fischer nicht und setzten lieber
auf "Sinnlos laut": Tim & Markus

Samstag, 24. Januar 2015

Fingerprints In The Virgin Snow

Fingersteps In The Snow
On a day with snow in Januar15 in the next millennium of mankind. The question of: What has changed over the primeval times? Or the sense of beauty of nature has yet changed?

©2015 Christoph Diederich Hemer

Freitag, 26. Dezember 2014

Ein schönes Geschenk, nicht nur zu Weihnachten!

Der Herold fotografiert liebend gerne und versucht sich in diesem Bereich stets handwerklich. Das Licht ist das Material, die Kamera das Werkzeug.

   Doch nicht immer sind es die neuesten Werkzeuge (Kamera, Objektiv, Stativ, Blitze, Schirme, Softboxen etc.), welche die Qualität des Bildes ausmacht. Viel mehr geht es um das eigentliche Können, Werkzeug im Einklang mit Licht einsetzen zu können, um eine Stimmung generieren zu können. Und da kommt es durchaus vor, das andere Menschen mit teuerstem und bestem Equipment den wirklich guten Fotografen nacheifern. Leider dann auch zu oft mit der Erkenntnis, das sie mit der teuersten Kamera nicht mal die grundlegendsten Handgriffe beherrschen. 

   Wohl dem, der zu der Erkenntnis kommt die Komplexität der Materie Licht nicht zu verstehen, weil doch sehr technisch physikalisch gedacht wird. Sich dann doch eine kleine Cam besorgen, und den Boliden wieder mit finanziell schmerzlichem Einschnitt als Lehrgeld abstoßen. Für alle Anderen, die mit der 1000V Vorstellung doch kein Licht ins Oberstübchen bringen können, soll die Freude an dem Abfotografieren der neuen Kamera das Beste sein. Tabletop ist auch eine feine Form der Fotografie, wenn man den Dreh raus bekommt.

Es zählt die Geduld und das Standvermögen des Fotografen

   Um ein ansehnliches Bild hinzubekommen braucht man halt eben etwas, das man sich mit Geld nicht kaufen kann und sich mühsam erarbeiten muss. Denn, wie allseits bekannt sein sollte, setzten die Götter vor dem Erfolg den Schweiß! Üben, üben, üben. Viele Rückschläge in Kauf nehmen und doch immer am Ball bleiben und fragen, fragen, fragen. Es gibt genügend Fotografen, die hilfreiche Unterstützung im WWW bieten. Allein auf Nachfrage in der Bildbesprechung und den Antworten der Fotografen über ihre eigenen Bilder, hat der Herold das Fotografieren ein wenig lernen können. Lernen sollte man nämlich in erster Linie das Nachfotografieren, sozusagen das "abmalen" eines schon vorhandenen Bildes, welches der Urheber dem Anfänger erklärt. Grade Anfänger sind es, die die zahlreichen Möglichkeiten ihrer Kamera zu Weihnachten feiern, ohne zu wissen, wofür die ganzen Knöpfe am Gehäuse sind und das man die Kamera manuell einstellen sollte, damit man die besten Ergebnisse einfangen kann. Als erstes muss ein Handwerker erst einmal lernen, welcher Knopf für welche Aufnahmesituation da ist. Denn so unterschiedlich das Licht sein kann, so unterschiedlich kann auch die Einstellung an der Kamera sein. Zu Anfang entstehen erst einmal zahlreiche Bilder von dem neuen Werkzeug. Hunderte Bilder zeigen Kameras out-of-boxing. Die eigentliche Fotografie tritt über die weihnachtliche Freude komplett in den Hintergrund, so groß ist die Freude. Wohl dem, der in nächster Zeit dieses wirklich schöne Geschenk auch nutzen wird, statt "keine Zeit" zu haben.

Die Ästhetik kommt nicht zum Schluss

   Fotografie kann die Seele beruhigen oder einen wieder richtig hoch bringen. Fotografie vermittelt unterschiedliche Lebensgefühle. Vorausgesetzt, man bleibt am Ball und lernt erst mal, wofür denn nun die ganzen Knöpfe am Gehäuse sind. Die Inspiration kommt dann mit dem Verständnis von Licht und Kamera. Im Laufe der Zeit versteht man, das man nicht mit seinen unausgebildeten Vorstellungen ein ansprechendes Bild machen kann. Die Ästhetik baut sich auf die Malerei auf. Die ersten Fotografen haben sich mit den Malern unterhalten und sich den Bildaufbau erklären lassen. Denn die Malerei ist die wohl älteste bildende Kunst. Die Fotografie ist im Gegensatz zur Malerei nicht einmal zweihundert Jahre alt. Lichteinfall, Farbwirkung und Bildschnitt geben dem Gemälde die eigentliche Wirkung. Und da die Fotografie auch im Urheberrecht immer noch als Lichtbild, also als kunstvolles Gemälde, genannt wird, sollte man sich von vornherein mit der Bildästhetik auseinander setzen. Die Frage ist dabei: Was ist Ästhetik?

   Die Ästhetik wird uns in erheblichem Teil gesellschaftlich vorgegeben. Es sind Ausstellungen von berühmten Fotografen und die zahlreichen Museumsbestände, die man sich in inspirierender Weise anschauen kann und auch sollte. Auch gibt es zahlreiche Wettbewerbe. Denn, ein Fotograf, der etwas auf sich und seine Kunst hält, wird sich immer an den Größen messen wollen. Ein paar bekannte Namen kursieren immer wieder in Fotografenkreisen und werden zur Erklärung genannt. Doch es gibt sehr viele Fotografengrößen, welche zwar in Museeumsbeständen schlummern, aber nicht bekannt sind. Hier hilft oft ein schönes Buch!

Buchempfehlung

   Um genau solche ein Buch freute sich der Hademare Herold zu Weihnachten, das er von seinen Lieben geschenkt bekam. Irgendwann in der Vorweihnachtszeit schlich der Herold mit seinem Weib durch die Nachbarstadt Iserlohn, im hektischen Treiben einer aufstrebenden Möchtegerngroßstadt, mit nicht ganz einmal 100.000 Einwohnern eine Metropole im Sauerland.

   In einem Buchhandel stolperte der Herold durch die Gegend, auf der Suche nach einer Bekannten, die jedoch in Mittagspause war und fiel über ein fotografisches Bilderbuch. Kein großer, erklärender Text über die Entstehung der Bilder. Keine große, seitenlange Erklärung über die Fotografen. Das Buch besteht aus über 300 Bildern. Diese Bilder reihen sich, wie Perlen an einer Schnur, zu einem Einblick des Ruhrgebietes der 50er Jahre, des letzten Jahrhunderts, als die Hochzeit der Industrialisierung direkt nach den Kriegsjahren erneut seine zarten Knospen austrieb und die Menschen den Druck der Kriegsjahre durch Lebenfreude verdrängten. Nicht, dass das Leben zu dieser Zeit besonders luxuriös war und den Menschen viele Entbehrungen im Alltag abverlangten, aber genau das zeigen die Bilder dieses Buches in einer absolut gelungenen Zusammenstellung, wobei alle Bilder als eine perfekte Fotografie genannt werden dürfen.

Im Vorwort des Buches heißt es:

   "Koks und Cola" versammelt die schönsten und interessantesten Fotografien aus dem Fotoarchiv des Essener Ruhr Museums zu einem warmen, lebendigen Porträt einer vergangenen Zeit - eine Reise in die 1950er Jahre des Reviers. 
   Mehr als dreihundert Bilder, großformatig in Schwarz-Weiß und Farbe, ausgewählt aus mehr als hundertfünfzigtausend Negativen und Vergrößerungen, viele von ihnen neu entdeckt und bisher unveröffentlicht.
   Ein umfassender und anrührender Blick auf das Leben und den Alltag einer Region, die der Motor des Wirtschaftswunders war: Arbeit, unter und über Tage, die Trümmer der Nachkriegszeit, der Enthusiasmus des Aufbaus, der Genuss von wohlverdienter Freizeit nach Feierabend. Ruß, Qualm und die Hitze am Hochofen werden ebenso spürbar wie Hoffnung, Anstrengung und Stolz in den Gesichtern der porträtierenden Menschen.
   Ein Bildband über eine Zeit, über eine Region und über ihre Menschen.

Ein einfacher Einblick in das Buch



















Danksagung

   Der Herold steht in der Liebe von seinem Weib. Ihre Aufmerksamkeit, ihm auf dem gemeinsamen Weg einen Wunsch von den Augen abgelesen zu haben, wird der Herold mit einer neuen fotografischen Perspektive hoffentlich belohnen können. Denn, der Herold ist ein großer Freund der alten analogen Fotografie. Die Schlichtheit der Bilder, die eine Situation auf den Punkt genau trifft, angefertigt ohne große Automatisierung oder Elektronik mit analogen Kameras auf Film gebannt, haben für den Herold eine magische Anziehungskraft. Es sind DIESE Fotografien, die das Gewerk zur Kunst werden lässt und mehr als nur eine Erinnerung hervor bringt, sondern die Kreativität inspiriert. Die Sichtweise des Herolds wird sich nachhaltig ändern :)

Freitag, 19. Dezember 2014

"Stürmische Nacht" Christoph Diederich ©2014

"Stürmische Nacht"
Christoph DiederichNachtaufnahme vom 19.12.2014


Schlaflos in einer stürmischen Nacht aus der Langeweile in Einsamkeit heraus. Man ist wach und hat viel Zeit für den Blick aus dem Fenster in die Dunkelheit. Was mag wohl in der Dunkelheit stecken? Die Kamera macht es mit einer Langzeitbelichtung möglich, die Dunkelheit zum Tag zu machen. Das Auge kann durch Technik seine Wahrnehmung erweitern.

Montag, 17. November 2014

Kunstverein Iserlohnt sich immer mehr

Kleines Jubiläum, ein großer Erfolg


   Fünf Jahre besteht der Kunstverein Iserlohn e.V. nun bereits und lud dazu ein. Ein kleines Jubiläum, welches am vergangenen Wochenende für zwei Tage mit einem Gläschen Sekt, Süßem und selbstgebackenem Kuchen in den großer Ausstellungsräumen von Wila Leuchten gefeiert wurde. Zu dem Jubiläum gab der Verein seinen Mitgliedern erstmalig ein Motto vor: "Oberflächen, Erosionen, Natur".
   Der Herold hat jetzt nicht wirklich die Umsetzung dieses Mottos, wie einen roten Faden durchgehend, in der Ausstellung finden können. Vielleicht liegt es in der Natur der Kunst, nicht immer die Vorgabe erfüllen zu können? Vielleicht liegt es aber auch am Herold selbst, das seine eigene Vorstellung nicht so vertreten ist, wie er sich das vorab vorgestellt hat? Vielleicht liegt es aber doch daran, das die wirklich zahlreichen Aussteller eine eigene Sichtweise von Oberflächen, Erosionen und Natur haben. Denn je zahlreicher die Künstler mit ihren Werke ausstellen, um so vielfältiger und auch interessanter ist eine solche Ausstellung, wo man den roten Faden durchaus mal verlieren kann. Weil Kunst ist ja das, was zuvor nicht war (doch alles was sie ist, war ja schon mal).

   Aber mit oder ohne Motto. Es war eine Menge an Neuem auf dieser Herbstausstellung zu sehen, was die Bezeichnung Kunst durchaus verdient! Marmorskulpturen , Aquarelle, Ölgemälde, Collagen, Fotografien waren in solchem Umfang ansprechend vorhanden, das sich der Kunstinteressierte mindestens zwei Stündchen für eine solche Ausstellungen zum durchschlendern mitbringen sollte, auch wenn der Geldbeutel große Anschaffungen nicht zulässt. Zumal es schon ziemlich heiter aussah, wie sich die vielen Interessenten mit kuchenvollen Backen schmatzend und im Gespräch abseits des Mainstreams in einer angenehmen Atmosphäre zufrieden gegeben haben. Zeitdruck passt nicht hinein, in diese stets ausgeprägtere Ausstellung und den angenehmen Gesprächen.




Persönlichkeit (er)zählt

   Das Anschauen der Kunstwerke selbst ist nicht allein das Besondere, sondern auch das Gespräch mit dem Künstler ist ein interessanter Aspekt bei einer solchen Ausstellung. Es sind dabei die kleinen Begebenheiten, welche die Fotografie für den Herold interessant machen. Näher, als wie mit einem Fotoapparat, kommt man seinem Gegenüber nicht. Kaum läuft der Herold mit einem Fotoapparat durch eine Kunstausstellung, wird er selbst von den Künstlern angesprochen. "Fotografieren sie beruflich oder machen Sie das ehr als Hobby?" Da mag der Herold manchmal nicht drauf antworten. Unangenehm ist der Unterton: Ob man "heia Safari" wild darauf los fotografieren würde oder vielleicht doch "professionell raubkopiert"? Sicherlich auch deswegen, weil der Herold sich für eine fotografische Aufnahme sichtlich positioniert. Der Herold würde dann am liebsten die Gegenfrage stellen: "Du malst aber schöne Bilder, ist das Hobby schwer?" Weil die Fotografie für die Maler ja doch als minderwertige Kopie des Originals gilt.

   Aber ne, das macht der Herold natürlich nicht, er gibt ordentlich Antwort, trotz des innerlichen Augenverdrehen. Das erst mal fotografiert wird und dann mal Zuhause geschaut, ob man die Bilder im Blog veröffentlicht oder auch nicht. Und dann auch immer wieder diese Bemerkung: "Ach, das ist ja ne´ 'gute' Kamera'". Worauf der Herold wieder einmal (innerlich Augenrollend) antwortet: "Der Fotograf macht das Foto, nicht der Apparat!"

   Genau aus solchen Ansätzen heraus entwickeln sich dann immer wieder tiefgreifendere Gespräche über Aufnahmetechnik und Perspektive, Bildwirkung, Farbspektrum und so weiter. Tja, wenn der Herold mal anfängt zu erzählen ... die Maler sind immer wieder erstaunt neugierig über die Ähnlichkeit der Malerei zur Fotografie, aber auch die Unterschiede zueinander. Immer wieder herrlich dabei, das Interesse eines Malers zur Fotografie zu bekehren. Allerdings ist der Austausch beidseitig und der Herold überlegt nach solchen Gesprächen auch hin und wieder, das Malen anzufangen ... ne, quatsch! Der Schuster soll ja nicht über seinen Leisten hinaus und die Fotografie liegt dem Herold ja. Spätestens beim "Entwickeln" einer digitalen Aufnahme hält dann auch das Verständnis des Malers zur digitalen Bildgestaltung nicht mehr stand. Zu technisch halt, lässt sich mit einem Pinsel schneller machen. Was bleibt, ist der persönliche gegenseitige Eindruck und ein freundliches Wiedersehen mit weiterführenden Fragen.

Moderner Kunstraub

   Klar! Blogautoren haben es einfacher in einer Kunstausstellung zu fotografieren, statt wild drauf los zu knipsen, weil wegen Bildquali und Öffentlichkeitsarbeit - Redaktionell halt. Doch verständlich ist die Frage des Künstlers nach dem Verwendungszweck der Fotografie. Es gibt tatsächlich Leute, die sogar recht auffällig mit schwerem Gerät anrücken (Kamera auf Stativ), sich seelenruhig mit der Aufnahme beschäftigen und dann irgendwann rotzfrech mit fremden Federn geschmückt einen Kalender im Handel anbieten oder sich genüsslich ein großes Fotoposter an die Wand hängen, weil das Original doch so viel teurer ist, man sich lieber ein neues Objektiv gönnen möchte und sich das Original nach "allen Regeln der Fotokunst" doch selbst abfotografiert hat. Irgendwie sind solche Fotografen das armseligste, was der Herold sich vorstellen kann. Denn "selbstgemacht" ist in dem Fall nur gedankenloser Ego und hat mit Fotokunst rein gar nichts zu tun.

   Es bleibt unberücksichtigt, das der Künstler von dem Verkauf seines Original leben muss. Das verkaufte Kunstwerk ist nach wie vor das Brot des Künstlers, selbst im digitalen Zeitalter. Und das mit dem Bilderverkauf und dem Brot sollte bei den Fotografen nicht anders sein, als wie bei den Künstlern auch. Wenn man so möchte, ist diese Art der Fotografie die moderne Form des Kunstraubs in absolut unachtsamer Handlung.

   Wer eine Kamera, nicht nur auf Stativ sondern auch aus der Hand heraus, in Stellung bringt, der begeht den Kunstraub sogar vorsätzlich, was ziemlich grob bedeutet. Das Bild läuft dem Fotografen ja nicht zufällig vor die Linse, sondern er fotografiert sehr bewusst etwas ab. Dem Maler wird, für seine Arbeit die Welt zu bereichern und ein Kunstwerk herzustellen, kein Wert mehr zugestanden. Was letztlich dazu führt, das es immer weniger Originale gibt. Das schränkt auf Dauer die kulturelle Artenvielfalt ein. Der Witz dabei! Genau die diebischen "Fotokünstler" sind dann am lautesten am maulen, weil ja nix neues mehr passiert.

Originale erzählen eine Geschichte

   Nun ja, die Malerei und die Fotografie haben ja durchaus ihre Schnittpunkte. Besonders das Interesse am Bildaufbau und der Wirkung der Farben überschneiden sich in der Malerei genau so wie in der Fotografie. Spätestens beim Licht scheiden sich die Geister. Der Fotograf denkt in Farbqualität. Doch sind diese beruflichen Unterschiede auch immer wieder ein neuer Anreiz und beeinflusst die eigene Arbeit. Mal etwas neues auszuprobieren ist die Kunst.

   Ganz nebenbei erfährt man die Entstehungsgeschichte des Kunstwerks mit den Hintergründen einer Weltreise oder einem völlig banalen Alltagserlebnis. Und genau das ist die Kunst! Wenn der Künstler seinen ihm eigenen Stil gefunden hat, der sich abhebt und das Original eine eigene Geschichte erzählt. Der Kunstverein Iserlohnt sich von mal zu mal immer mehr.

Der Herold freut mich schon auf die Ausstellung im Frühjahr 2015!

Samstag, 8. November 2014

Jubiläum: 400 Jahre Haus Hemer

Mit dem Martini Markt feierten viele Bürger das 400jährige Bestehen vom Haus Hemer. Besonders die kleinen Bürger waren auf der Veranstaltung zahlreich im Innenhof zu sehen. Wen wundert es, das Angebot war kindgerecht abgestimmt. Ritter und Burgfräulein sind immer noch ein Kindermagnet.

Zum Samstag, den 8. November, war im Veranstaltungskalender auf der Seite der Stadt eine "fulminante Feuershow gegen 18.30 Uhr" angekündigt. Es war wohl ehr eine kurzfristige organisatorische Entscheidung die Feuershow eine halbe Stunde früher, gegen 18.00 Uhr, beginnen zu lassen.

Die jungen Damen von Femfire waren wirklich zwei heiße Bräute, die nichts anbrennen ließen, obwohl sie sich dem Feuer gänzlich unter Paganfolk Klängen im gemeinsamen Tanz hin gaben.

Die Performance war bei abgestimmter Choreographie sehr schön anzuschauen und ließ die Zuschauer erstaunen und des öfteren Beifall bekunden. Mittelalterlich anmutende Musik auf modernstem Niveau in schnellem Tempo bei sattem Trommelklang, Didgeridoobegleitung und Obertonflötenklänge, stellte diesen Auftritt besonders hervor.

Wer etwas besonderes zu seiner privaten Feierlichkeit sucht, kann sich über die Veranstalterseite an die Feuerkünstler aus Dortmund wenden, um die Konditionen für ein Arrangement zu erfragen.

Sonntag, 23. März 2014

Kultur am Sonntag

Auch wenn es immer noch Winter ist. Der Frühling, als Bindeglied zwischen Winter und Sommer, drängelt sich in diesem Jahr sehr früh zwischen die Beiden. Ein wunderbarer Tag an diesem Sonntag, mit leichter Briese und kühl klarer Luft und dem zufälligen Sonnenstrahl aus der durchlöcherten Wolkendecke. Für mich beginnt die Zeit den Jahresanfang etwas melancholisch anzugehen. Denn in der Melancholie liegt die Wurzel der Romantik. Herzliche Grüße an meine Leserschaft! Euer Herold <iframe width="640" height="480" src="//www.youtube.com/embed/vTEInEpV53Y?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Freitag, 25. Oktober 2013

NEXT TRY HALLOWEEN SPECIAL GIG



Halloween-Party mit NEXT TRY

Bald ist es wieder so weit! Die Nacht, in der die Seelen der Toten durch die Landschaft wandeln. Aber ob es wirklich so ist? Vielleicht steckt eine frühzeitlich heidnische Tradition dahinter, oder wir glauben es nur all zu gerne. Wie auch immer, das Halloween stammt ursprünglich aus Irland und wird seit mehr als hundert Jahren von irischen Auswanderer in den U, S und A als ein traditionelles Fest gepflegt und gefeiert. Es wurde so populär, das einige mehr oder weniger witzige Hollywoodfilme speziell zur Nacht des 31. Oktober zum 1. November (Allerheiligen) gedreht wurden. Die Popularität dieses Festes in einem Filmstreifen findet dann natürlich auch in Europa Aufmerksamkeit und wird von vielen Leuten gerne als eine schöne Bereicherung der Party-Szene zwischen den Sommerferien und der Weihnachtszeit angenommen. Sich einmal als ordentliche Hexe, quitsch vergnügtem Sensenmann oder Hermann Monster verkleiden zu können oder einfach nur im familiären Kreis Kerzenlöcher als Fratzen in Kürbisse rein schnitzen, alles ist dabei möglich. Zum Kürbis- und Gespensterfest findet sich mittlerweile eine große Fan-Gemeinde. Damit man aber nicht alleine mit den Seelen der Toten durch das Land schleichen muss, finden an diesem Tag immer schöne Veranstaltungen statt. Eine dieser Veranstaltungen möchte der Hademare Herold seiner Leserschaft einmal vorstellen.

Zur Band: NEXT TRY

Die Band besteht aus vier jungen Burschen, Sean Athens (Gesang und Gitarre), Rene Becker (Bass), Kai Hermann (Cajon) Maximilian Paroth (Akkordeon, Mundharmonika, zweiter Gesang). Sie spielen sich hauptsächlich mit Cover durch die guten alten Rockstücken, fangen aber auch schon an eigene Kompositionen vor zu tragen. Der Wunsch einer eigenen CD-Produktion steht bereits an.

Am liebsten wollen die Jungs die Luft anzünden und getreu ihrem Motto Rock, Blues & Party werden sie hierzu am Halloweenabend, den 31. Oktober 2013 unpluggt ihr bestes geben. Für dieses Special-Konzert wird auch ein besonders schaurig klingendes Instrument gespielt und auf der Bühne ist die passende Verkleidung natürlich Pflicht. Für gute Stimmung sorgt die Band, der Funke wird garantiert überspringen. 

Zur Veranstaltung

Auf dem Konzert ist nicht nur für das akustische, sondern auch für das leibliche Wohl gesorgt, findet es doch in einer Burger-Bude statt, amerikanischer kann es nicht sein. Reichlich Halloweendekoration wird geboten. Gern gesehen sind die Gäste im Kostüm, also traut euch unter Gleichgesinnte. Wer unverkleidet kommt? Auch gut, aber er scheidet bei dem Kostümwettbewerb mit Preisverleihung aus! Eine ganz besondere Überraschung soll es auch geben, aber das soll ich nicht verraten. Das wird überraschenderweise erst auf der Party bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei! (Ebenso ein Begrüßungstrunk und sogar ein Süppchen zur Mitternachtsstunde?) Einlass ist um 18.00 Uhr. Das Konzert findet von 21.00 Uhr bis 00.00 Uhr statt.

Veranstaltungsort: 

DOWNTOWN
American Restaurant
Diner · Bar · Cafe
Windhügelstr. 3
58642 Iserlohn - Letmathe
Telefon: 0 23 74 / 7 51 42 51

Montag, 21. Oktober 2013

Notiz zur 4. Zündstoffparty des Friedensplenums

Notiz

zur 4. Zündstoffparty im JUZ Iserlohn auf dem 'Karnacksweg' vom Freitag, den 18.1o.2013

   Die Zündstoffparty lief pünktlich um 2o.oo Uhr an. Viel junges Publikum und auch einige ältere Musikliebhaber fanden sich zu dem abendfüllenden Programm bereits vorher ein und zahlten bereitwillig die drei Euro Eintrittsgeld, mit Stempel auf die Hand markiert.

FA!L

   Als Auftakt spielten die jungen Burschen von der Gruppe FA!L, begleitet von ihrer bezaubernden Drummerin mit viel Wumms und Takt. Wenn auch nicht die virtuosesten Klänge zu erwarten waren, die Band hat sich spieltechnisch etwas verbessert. Wie auch immer, die Band transferierte mit ihren Vollpunk Klängen dem jugendlichen Publikum viel Spaß beim Pogen und Mitgröhlen. Die Stimmung war gut, die Tanzfläche voll.

Klangformation FX3

Foto Stephan Unkhoff
   Gegen 22.oo Uhr ging der Umbau für die 'Klangformation FX3' an. Vor der Bühne wurde es übersichtlicher und die Musiksenioren machten es sich entspannt gemütlich, um eine wirklich gekonnte musikalische Aufführung zu genießen. 

   Bekannt ist die Besetzung der Klangformation bereits von der Rockgruppe 'D-ZUG'. In FX3 ist davon aber nichts von diesen Wurzeln zu spüren, es ist eine völlig eigene Klangwelt gespielt mit E-Gitarre, E-Bass, Drumms und einem wunderschönen Didgeridoo. 

   Begleitet wird die Aufführung von dem Band eigenen Lichttechniker, der während des Spiels mit Licht und Nebel gekonnte visuelle Effekte mit Hintergrund und Spitzlichtern setzt. So erreicht die Klangformation FX3 eine gekonnte Bühnenperformance. Gespielt wurden einige Stücke aus der neuen CD mit dem Titel 'Spacemusic' und als Zugabe bekam das hingerissene Publikum ein Impro zu hören. 

   Zu dieser 'Klangformation FX3' werden sich noch einige Musikliebhaber hinzu finden, welche sich in der Welt von Pink Floyd wohlfühlen und auch in diese Richtung etwas neues suchen. Die nächste Möglichkeit hierzu erhält man am 22.11.2o13 im Fairwell, Piepenstockstraße 73 in Iserlohn.

   Wer diese Musik bereits kennt freut sich natürlich auf ein schönes Angebot: Spacemusic für zum mitnehmen für kleines Geld und unterstützt damit die Musiker!